Augengesundheit und Vorsorge
Wie in vielen anderen Bereichen auch gilt für unser Fach, dass Vorsorge besser ist als Heilen.
Augencheck beim Augenarzt – wo denn sonst
Prävention ist ohne großen Aufwand möglich und sehr sinnvoll, um das Augenlicht zu erhalten und zu schützen. Ein Check wird heute vielerorts angeboten, beim Augenarzt unterscheidet er sich naturgemäss qualitativ von allen anderen Angeboten, dabei schliesslich ohne große finanzielle Unterschiede. Sie bekommen beim Augenarzt ein sicheres Ergebnis und nicht die Empfehlung, eventuell müssten Sie einmal zum Augenarzt, sondern sind schon da, wo die gesamte Kompetenz auch vorhanden ist und ein tatsächlich verlässlicher und vor allem vollständiger Befund erhoben wird.
Beim Augenarzt gibt es für bestimmte Fälle und bestimmte Diagnosen einen Teil der Prävention auch als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, was Sie in den Unterrubriken jeweils sehen können.
Der Augencheck - Vorsorgen mit Ihrem Augenarzt ist die beste Prävention
Es gibt einige wenige Augenerkrankungen, die man nicht spürt und die über Jahre schliesslich, ohne eine spürbare Symptomatik, zu schwerwiegenden unkorrigierbaren Einschränkungen der Sehkraft führen können. Diese wenigen schleichenden Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen lohnt sich, weil man einige dieser Krankheiten sehr gut behandeln kann.
Einen Augencheck irgendwann im jungen Erwachsenenalter und in der Lebensmitte erneut empfehlen wir deshalb jedem sich gesund fühlenden Menschen. Je nach individuellen Risiken und entsprechend Ihrer Familiengeschichte beraten wir Sie darüber hinaus gern.
Zu den Erkrankungen, die man (weil man sie nicht bemerkt) einmal ausschliessen sollte, gehören bei allen Erwachsenen die Fragen, ob eine Veranlagung zum grünen Star, dem Glaukom besteht, ob der Augendruck eventuell sogar schon erhöht ist und im weiteren Verlauf, ob z.B. eine Makuladegeneration (altersbedingte Makuladegeneration, kurz als AMD bezeichnet) sich entwickelt (Link: chronische Augenerkrankungen, altersbedingte Makuladegeneration).
Unbemerkt hoher Augendruck ist wahrscheinlich noch schädlicher als unbemerkt hoher Blutdruck und im Gegensatz dazu kaum selbst fühlbar bzw. feststellbar. Es gibt bei langsam und dauerhaft erhöhtem Augeninnendruck keine Befindlichkeitsstörung, die Sie bemerken könnten, wenn das bei Ihnen der Fall ist. Den Augeninnendruck zu messen und dazu gehörig den Augenhintergrund im Zusammenspiel einmal zu checken ist deshalb eine bedeutende wunderbare Vorsorge, die jeder Mensch haben sollte, einmal im jungen Erwachsenenalter, einmal im mittleren Lebensalter und bei Risikofaktoren im individuellen Intervall (Link: Chronische Augenerkrankungen/grüner Star/Wer ist besonders gefährdet).
Einen Augencheck, die Vorsorge-Untersuchung, ob ein Glaukom vorhanden sein kann, ob der Sehnerv Schäden in der Hinsicht zeigt oder ein Risiko dafür besteht, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nicht.
Eine Übersicht über die verfügbaren Termine und Kosten können Sie einfach über unsere Online-Terminbuchung einsehen und ggf. eine Buchung direkt vornehmen.
Wir müssen auch darauf hinweisen, dass wir „Untersuchungsergebnisse“ von augenoptischen Einrichtungen, die zunehmend vielerorts kostenpflichtige „Vorsorge-Untersuchungen“ anbieten, nicht verwenden können und wollen. Unser Rat lautet daher, vermeiden Sie also am besten das Risiko doppelter Kosten, indem Sie Ihre Vorsorge gleich beim Augenarzt vornehmen.
Augencheck - für Kinder
Wir bieten Ihnen für jedes Lebensalter einen Augencheck an. Für Kinder stellt sich wenn sie jung sind, die Frage, sehen sie wirklich richtig gut? Sind alle Voraussetzungen gegeben, dass sich beide Augen gleich gut entwickeln können, beide Augen das Sehen richtig lernen? Wenn Kinder eine Brille gebraucht hätten und die ersten Lebensjahre (etwa bis zum Schulalter) nicht scharf gesehen haben, lernen die Augen das Sehen nicht und das ist später als Teenager nicht mehr nachholbar.
Wenn nur ein Auge nicht richtig scharf sehen kann, ist das im Alltag durch die Kompensation durch das andere Auges fast nicht bemerkbar, die Folgen bleiben aber dieselben. Augen (bzw. oft ein Auge, das die größere Abweichung hat), die das Sehen nicht richtig gelernt haben, bleiben lebenslang, unkorrigierbar durch irgend etwas, schwachsichtig. Das bedeutet auch mit der passendsten Brille bleibt dann das Sehen eines oder beider reduziert z.B. bei 20%, 40% oder 60%.
Das zu vermeiden hilft der Augencheck für Kinder.
Dieser Augencheck für Kinder ist bei den meisten gesetzlichen Krankenkassen nicht in deren Leistungsspektrum (einzig bei der IKK zwischen dem 32. – 42. Lebensmonat und nur für IKK-Junior-Teilnehmer als Kassenleistung).
Eine Übersicht über die verfügbaren Termine und Kosten können Sie einfach über unsere Online-Terminbuchung einsehen und ggf. eine Buchung direkt vornehmen.
Besondere Vorsorge bei Kurzsichtigkeit (Myopie)
Für kurzsichtige Menschen, bei denen das Auge größer ist und sich mehr dehnt, ist das Prüfen eventueller Schwachstellen der Netzhaut in dem Zusammenhang eine wichtige Vorsorgemaßnahme, die alle paar Jahre unternommen werden sollte.
Diese Leistung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Vorsorge bei Hypertonus und Diabetes
Bei hohem Blutdruck (Hypertonus) und erhöhtem Blutzucker (Diabetes) sind auch die feinen Gefäße des Auges in Gefahr und Menschen mit diesen Diagnosen kommen auf Überweisung ihres Hausarztes einmal im Jahr zu uns. Diese Untersuchung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.
Wir erkennen im Auge, wie der Zustand der Gefäße ist. Wir können sie direkt ansehen und können sehen, ob sich Schäden am Auge durch zu hohe Blutzuckerwerte oder durch zu hohen Blutdruck einstellen. Wir können neben der augenärztlichen Behandlung für diese Fälle auch dem Hausarzt dienliche Hinweise geben. An keiner anderen Stelle des Körpers kann man die inneren Gefäße eines Organs direkt so betrachten.
Die Erfahrung zeigt, dass man aus dem Schädigungsbild an den Augengefäßen eine Idee bekommen kann, wie auch die Gefäße an anderen Stellen im Körper, wie im Gehirn oder an den Herzgefässen aussehen könnten, die man nicht direkt anschauen kann. So kann der Augenarzt einen unbemerkt zu hohen Blutdruck auf diesem Weg auch selten einmal zuerst feststellen.
Diese Untersuchung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Die Fotodokumentation des Untersuchungsbefundes, die sehr sinnvoll für die Verlaufsbeurteilung über die Jahre ist, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nicht.
Zudem ist der Ausschluss eines erhöhten Augendruckes bei jedem Menschen speziell aber mit Menschen, die die Diagnose Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker, haben sehr empfehlenswert, weil das Risiko, einen Anstieg des Augeninnendruckes zu bekommen, deutlich erhöht ist.
Für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck lohnt sich eine ganzheitliche Beratung und Behandlung. Beide Erkrankungen sind Ausdruck eines Lifestyles, den man gemeinsam behutsam korrigieren kann und aus unserer Sicht sollte. Dabei geht es nicht nur um Ernährungsberatung, es geht darum den Stoffwechseln wieder in Richtung Gesundheit einzustellen. Es ist mit dem Einstellen des Blutdruckes und dem Senken des Blutzuckerwertes das zugrunde liegende Grundproblem nicht behoben. Es ist, als stellt man die Motorwarnleuchte aus, der Motorschaden aber geht weiter und führt zu den nächsten Etappen der Krankheit. Das eigentlich Problem zu korrigieren ist das eigentlich Wichtige und je früher man beginnt, das zu korrigieren, ja und das ist oft noch heilbar, je eher kann man wieder frei werden von Arzneimitteln und der Krankheit selbst und nicht nur von den falschen Werten. Wie lesen Sie bei uns unter Integrative Medizin.
Wie verhindern wie heute die Krankheiten von morgen?
Vorsorge für die Augen darauf zu beschränken, festzustellen, dass derzeit ggf. alles in Ordnung ist, ist eigentlich nur die halbe Sache. Eine ganzheitliche Sicht auf die Augenvorsorge würde sich fragen, welche Mängel zeigt mein Körper, welche Risikofaktoren bestehen darausfolgend hinsichtlich der Entwicklung chronischer Krankheiten durch meine Gewohnheiten und Ernährungsweise. Sie würde prüfen, welche Risikofaktoren bestehen z.B. anhand meiner Versorgung mit Mineralien und Vitaminen (nicht notwendigerweise, aber idealerweise als Blutuntersuchung, um festzustellen, was schliesslich angekommen ist und tatsächlich zur Verfügung steht) und all das eben nicht erst, wenn die Diagnose Makuladegeneration als Erstdiagnose gestellt worden ist, sondern echte Vorsorge muss doch darin bestehen, die Grundlage, dass z.b. eine Makuladegeneration entstehen kann vorher zu entziehen. Darum ist unsere Basisberatung AMD in unserer Abteilung integrative Medizin für alle über 45-50-Jährigen Menschen sinnvoll, denn immerhin 20% der über 60-jähigen Menschen haben die Diagnose Altersbedingte Makuladegeneration und einen großen Teil der Faktoren für ihre Entstehung kann man über sinnvollen individuellen Ersatz von bestimmten Stoffen entschärfen.
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