Wie wirkt Homöopathie

Die Wirkungsweise erlebt und erklärt

Wenn Sie den Weg wie Hahnemann nachvollziehen – wie wir Ihnen unter dem Punkt „Hahnemann widerlegt Virchow“ darlegen, gelingt es am ehesten bzw. ist es eine gute Voraussetzung, eine erste Idee über die Wirkungsweise zu erahnen.

Aus den Erfahrungen mit der Anwendung homöopathischer Arzneien im Alltag erkennen wir sehr klare Regeln, die sich aus den sehr spezifischen „Antworten“ des Körpers nach einer ähnlichen Arznei ergeben. Aus ihnen können wir rückschliessen, wie ähnlich eine Arznei gewesen ist, die wir gegeben haben. Diese Regeln hat Hahnemann erkannt, beobachtet und niedergeschrieben. Homöopathische Ärzte aus und kurz nach der Zeit von Hahnemann haben sie weiter erforscht und wir erkennen sie mit zuverlässiger Regelmässigkeit in ihrem Wirken Tag für Tag, Fall für Fall, auch heute, über 200 Jahre später, geschehen sie, verlässlich wie die Sonne auf-und untergeht, geschehen sie unverändert, einfach absolut zuverlässig, so wie damals  von Hahnemann selbst in seinem Organon der Heilkunst formuliert.

Wir können aus den Wirkungen, die ein Mensch berichtet, bzw. die sich in den Symptomenäusserungen der zuvor vorhandenenen Symptome zeigen, erfahren, wann eine Arznei sozusagen eine Punktlandung gewesen ist, in puncto Ähnlichkeit und wir wissen, wie der Organismus reagiert, wenn sie nur in etwa ähnlich gewesen ist und wir wissen, wie der Körper auf völlig unähnliche Arzneien reagiert (nämlich gar nicht).

Wenn so eine Punktlandung gelingt, ist das wie ein Wunder, wie als wenn dunkle Wolken verziehen und die Sonne heraus kommt. Alles, was schwierig war, ist Vergangenheit, es wird einfach besser, man fühlt sich besser, kräftiger, die Symptome – bei einer Punktlandung nach und nach alle Symptome – zeigen in Intensität und Häufigkeit des Auftretens einen deutlichen Rückgang und das Ganze kommt nebenwirkungsfrei, fast unmerklich und doch wie ein Lichtschalter, geht das Licht einfach an. Aus diesen Erfahrungen könnte sich unsere Erklärung für die beobachtbare, reproduzierbare, lehr-und lernbare Reaktionsweise, in folgendem Bild beschreiben lassen.

Eine homöopathische Arznei ist eine Information. Die Ausgangssubstanz hat neben ihrer Stofflichkeit eine ihr inne wohnende Information. Das Vermächtnis von Hahnemann ist die Erkenntnis, dass die Lebenskraft eine bestimmte Information benötigt, die ihr durch das Ähnlichkeitsprinzip gegeben werden kann. Durch den Potenzierungsprozess wird diese Information herauskristallisiert. Wenn die Information heilen soll, muss diese Information zur Krankheit passen, damit die Lebenskraft auf die Information reagieren kann und so angeregt sich selbst heilen kann. Die Arznei muss die Lebenkraft genau dort abholen, wo sie selbst nicht sozusagen weitergekommen ist. Das muss hochgradig „matchen“, sehr ähnlich sein. Und nicht zu vergessen, es ist die Lebenskraft, die heilt, nicht die Arznei! Das ist das Besondere an dieser unglaublichen Heilweise, wir regen die Lebenskraft in hochspezifischer Weise an, sich selbst zu heilen.

Das zu analysieren, welche Information die Lebenskraft benötigt ist die Aufgabe des Arztes. Er braucht einen riesigen Wissensschatz um die Informationen in seinen verfügbaren Arzneien. Er muss die Ähnlichkeit zwischen den Informationen aus den Symptomen und allen körperlichen, seelischen und geistigen Zeichen der Krankheit und das Heilungspotenzial einer Arznei, ihrer Idee zusammen bringen. Wenn das passt, wird Heilung möglich, egal wie die Krankheit heisst und ob sie ein Schnupfen, eine Lungenentzündung, eine Magenverstimmung nach Lebensmittelvergiftung oder eine Blinddarmentzündung, ein Burn out oder was auch immer ist. Darüberhinaus ist es nicht nur die Dimension der Ähnlichkeit der Information der Grundsubstanz selbst, sondern auch noch die Ähnlichkeit in der Kraft der Information, mit der sie sozusagen angeboten wird. Es muss nicht nur die Substanz ähnlich sein, es muss auch noch die Intensität der Information, die Kraft angepasst sein, an die Kraft des Organismus, des Organs (sofern darauf abzielend), der körperlichen und geistigen Kraft eines Menschen und auch der Kraft der Krankheit.

Ähnlichkeiten kann man nutzen, um nur  in bestimmten Bereichen des Körpers mit dem Ähnlichkeitsgesetz Wirkungen zu erzielen, das ist in der klassischen Homöopathie nur dann erlaubt und gut, wenn man das Ganze dabei nicht aus den Augen verliert, das sozusagen ergänzend zur gesamtheitlichen Wirkung einsetzt und man kann und soll Arzneien tatsächlich gesamtheitlich konstitutionell ähnlich auf das gesamte Wesen abstimmen. Ja man darf  sagen, wir müssen die Arzneien sogar auf den ererbten familiären Hintergrund abstimmen. Je ähnlicher und perfekter die Dinge komponiert sind, je phantastischer sind die Wirkungen. Im heutigen Alltag kommt man kaum mehr mit einer Arznei aus und wenn man mehrere Arzneien einsetzt, ob parallel oder in Abfolgen geplant, wird das Ergebnis um so besser sein, je besser die Zusammenwirkung ist und in der Natur der jeweiligen Arzneien möglich sein muss, um sich synergistisch zu ergänzen.

Dass es diese energetische Informationsebene gibt, ist aus der Physik, den Analysen des offenbar prägbaren und unterschiedlichen Informationsgehaltes von Wasser und ähnlichen anderen Forschungsfeldern aus der Quantenphysik bekannt.

Und es ist ganz simpel erfahrbar in der Wirkung unserer Arzneimittel. Hahnemann hat etwas Großartiges erkannt, wir müssen diese bahnbrechende Erkenntnis nicht nur wie er und die vielen Ärzte nach ihm anwenden, sondern sogar weiter entwickeln. Hier bemühen wir uns stets an der absoluten Spitze der neuen Ansätze, die  innerhalb der Homöopathie weltweit entstehen, Teil zu haben, an der Weiterentwicklung mitzuwirken und sie gewinnbringend für unsere Patienten einzusetzen.

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