Hahnemann widerlegt Virchow

Hahnemann hat rückwärts Virchow widerlegt

Alle Ärzte fragen sich seit Generationen wo liegen die Ursachen von Krankheit. Hahnemann hat einen genialen Schluss gezogen, dass wenn wir eine nicht materielle Arznei geben (das war ihm bewusst!) und diese Heilung bewirkt und das hat er korrekt beobachtet, dann muss sie auf einer energetischen Ebene etwas im Körper ansprechen, das selbst eine Art Energie ist. So kam er zur völlig neuen Erkenntnis über die Ursache der Krankheiten.

Eine Energie kann nur auf eine andere Energie wirken. Das ist eigentlich ganz simpel. So fand Hahnemann heraus, dass es eine energetische Kraft sein MUSS, die erkrankt und die einer energetischen Behandlung schliesslich zugänglich ist. Noch mal anders formuliert: weil die Krankheit (offensichtlich) energetisch beeinflusst werden kann (weil ja kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr drin ist, was er wusste und was ihn anregte gründlich zu überlegen) , muss es eine energetische Ursache geben, die die Krankheit bedingt. Hahnemann hat sie, die krank wird und die auf die Mittel „in denen doch nichts mehr drin ist“ reagiert, geistartige Substanz und Lebenskraft genannt. Sie hat viele Namen auf der Welt, die alten Chinesen nennen sie Chi, die alten Inder Prana usw.. Es ist die Lebenskraft, die erkrankt und die durch energetische, vornehmlich ihr ähnliche Impulse zur Heilung gelangt.

Diese Erkenntnis ist an Denkleistung, Genialität und Großartigkeit nicht zu übertreffen.

Hahnemann hat nur beobachtet, probiert und sich gefragt, wie kann es denn möglich sein, dass kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr in meiner Arznei ist und sie wirkt trotzdem? Er wusste das ja auch nicht! Auch Hahnemann musste als Arzt, Chemiker und Apotheker natürlich annehmen, dass wir materielle Gaben benötigen, um zu heilen. Er hatte sich nur wegen der starken Nebenwirkungen von Quecksilber, was damals durchaus mit Erfolg gegen die Syphilis aber in hohen extrem giftigen toxischen Gaben mit schweren Nebenwirkungen von der etablierten Medizin eingesetzt wurde gefragt, wie wenig könnte ich denn geben und es heilt trotzdem noch? Auch das ist eine Pionierleistung, denn bis heute fragt sich die etablierte Medizin und Forschung immer noch wieviel verträgt das System (maximal von einem Wirkstoff, ab wann wird es toxisch). Und so kam er systematisch und dabei zufällig dazu, immer weniger zu geben und kam zu dem großen Erstaunen, dass obwohl er so wenig und schliesslich scheinbar nichts mehr gab, es trotzdem heilte. Aber statt zu sagen, es kann nicht sein, was ich sehe, fragte er sich, wieso kann es denn sein, was ich sehe und was bedeutet das dann!

Man sieht hier sehr schön, die richtige und zwar folgerichtige, logische Frage zu stellen ist der Schlüssel zur Erkenntnis. Bis heute weigern sich viele, diesen logischen Weg zu gehen, statt dessen versuchen sie lieber Wege, die Tatsachen nicht anzuerkennen, als anzuerkennen, dass es die Sichtweise ist, die zu begrenzt ist.

Die Suche nach der Antwort hat ihn dazu geführt, dass er erkennen konnte, dass es die Lebenskraft ist, die den Körper im gesunden Zustand „in bewunderungswürdigem Einklange hält“ und dass sie es ist, die zuerst krank wird, bevor die Zelle krank wird. Und dass sogar die Zelle, wenn sie regenerierbar ist, durch die gesundende Lebenskraft wieder geheilt werden kann.

Alle weiteren Experimente und Behandlungserfahrungen seines langen Lebens (er wurde über 80 Jahre alt im 19. Jahrhundert!) haben ihn zum Konzept der chronischen Krankheit geführt, was wir noch heute nutzen und weltweit durch Ärzte stetig weiter entwickeln. Alles, was Hahnemann beschrieben hat, hat heute nach über 200 Jahren noch volle Gültigkeit. Und wir Ärzte, die wir es verstehen, lesen mit Ehrfurcht, was er damals beobachtet hat und beobachten es heute genauso bei unseren Patienten (Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, Erstauflage 1810)

Damit ist klar, dass der Anfang der Pathologie, der Krankheit nicht in der Materie liegt, nicht in der Zelle liegt, nicht in den Genen, sondern in der den Körper durchströmenden Lebenskraft liegt. Hier liegt eine wichtige Grundfehlannahme in der Lehrmeinung bis heute. Wir glaubten immer noch an die Absolutheit von Virchows Theorie als Basis aller Krankheit und viele haben Hahnemann übersehen oder belächeln ihn gar und lachen damit über ihr eigenes Unverständnis. Virchow war einer der großen Pathologen seiner Zeit, ihm gebührt ebenfalls große Anerkennung, er hat die Veränderungen in den Zellen im Mikroskop gesehen, wie sie sich verändern, wenn sie krank sind und war vollends der Überzeugung, dass diese beobachtete Zellveränderung der Grund war, dass die Menschen krank waren. Das mikroskopische Korrelat des resultierenden Zustandes des Körpers in der Krankheit hat er für die Ursache gehalten. Bis heute gilt die Virchowsche Zellularpathologie als Grundlage unserer Medizin. Wir sehen heute dass viele Krankheiten multifaktoriell sind, aber was wir mit energetischen Mitteln erreichen, muss in uns wie bei Hahnemann ein Umdenken auslösen, eine Horizonterweiterung anstoßen. Alle unsere Erkenntnisse schliessen einander sich gegenseitig nicht aus, auch wenn es hier etwas polarisierend dargestellt wird, dann nur, um die Hierarchie der Faktoren klar zu machen. Was uns umweltmedizinisch schadet können wir energetisch nur bedingt ausgleichen und wenn essentiell wichtige Stoffe in unserer Ernährung fehlen, dann wird uns das, egal wie kraftvoll unsere Lebenskraft ist, auch krank machen. Aber selbst dann, reagiert die Lebenskraft auf den Heilungsimpuls und erfährt z.b. in der akuten Krankheit wie einer Virusgrippe eine deutliche Besserung, also auch wenn diese Krankheit durch Vitamin – und Mineralstoffmangel überhaupt erst entstehen konnte, ist sie über die Lebenskraft ansprechbar.

Lesen Sie die Abhandlung hier von Anfang an ruhig mehrfach und durchdenken Sie es, denn man kann es oft nicht beim ersten Durchlesen und einem ersten oberflächlichen Kontakt mit diesem Meilenstein der Medizingeschichte erfassen.

Bei der Lebenskraft primär anzusetzen ist der Königsweg der Behandlung. Unser Wissen stetig zu erweitern und zu nutzen, was der Körper benötigt um gesund zu bleiben ist der ergebenste, erste königliche Diener.

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