Bei welchen Diagnosen ergibt eine Behandlung Sinn und was dürfen wir erwarten?
Eine ganzheitliche, homöopathische Behandlung kann jede Krankheit behandeln, egal ob akut oder chronisch. In der Regel wenden sich Patienten mit chronischen Krankheiten an uns.
Mittlerweile gibt groß angelegte Studien und sie geben der homöopathischen Behandlungsweise das Zeugnis, dass homöopathisch behandelte Patienten mit chronischen Krankheiten deutlich weniger herkömmliche Arzneimittel bei besserem Befinden benötigen, dass auch Krebspatienten, die begleitend homöopathisch behandelt werden, bei besserem Befinden länger überleben, als ohne die begleitende homöopathische Behandlung.
Viele Menschen fragen sich, ob die Behandlung Ihnen wird helfen können, ob es sich lohnt, den Aufwand und die Mühe zu betreiben. Ja es lohnt sich, vor allem bei chronischen Erkrankungen, für die wir uns für die Fachärzte halten, sagt dazu der homöopathische Arzt. Wir haben im Gegensatz zur derzeitigen reinen Schulmedizin ein Konzept zur Behandlung der chronischen Krankheit. Reine derzeitige Schulmedizin betrachtet chronische Krankheit als unheilbar.
Wenn wir auf dem Weg der integrativen Medizin sehr erfolgreich sind, verbessern wir die Situation nicht nur, sondern heilen wir die chronische Krankheit sogar, diese Chance besteht. Wann und unter welchen Umständen diese Chance besteht, lesen Sie unter den Prognosekriterien.
Prinzipiell ist jede Krankheit ganzheitlich behandelbar und viele sind potenziell heilbar, lesen Sie unter den Allgemeinen Prognosekriterien, was Sie erwarten dürfen und welche Erfahrungen bei bestimmten Diagnosen bestehen.
Akute Krankheiten
Akute Krankheiten, entzündliche wiederkehrende Krankheiten sowie Funktionsstörungen von Organen
Das ist die beste Ausgangslage, es ist noch nichts unwiderbringlich zerstört, hier können wir heilen! Jede akute Krankheit ist homöopathisch sehr gut behandelbar. Ob Hals-Nasen-Ohrenentzündungen, Grippe (egal welcher Erreger) im Respirationstrakt von Kehlkopfentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Angina bis Lungenentzündung oder Gastrointestinaltrakt mit Durchfall und Erbrechen, ob Magenverstimmung, Nahrungsmittelvergiftung, Kinderkrankheiten, Keuchhusten usw. alles ist homöopathisch sehr erfolgreich und nebenwirkungsarm behandelbar.
Kurzum alle entzündlichen Krankheiten und Funktionsstörungen von Organen, auch wenn sie schulmedizinisch als chronisch wiederkehrend und nicht heilbar eingestuft werden, lassen sich sehr gut behandeln und viele ausheilen, selbst jene, die das Nervensystem betreffen, wie Nervenlähmungen oder Multiple Sklerose, auch viele Rückenbeschwerden gehören zu den primär entzündlichen und nicht primär degenerativen Krankheiten.
Seelische Leiden
Seelische Leiden, Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen, Psychosen, ADHS, Autismus
Hier werden sehr unterschiedliche Erkrankungen unter den Schlagworten zusammengefasst. Von einfachen Befindlichkeitsstörungen bis zu manifesten psychischen Erkrankungen kann alles dahinterstehen. Deshalb ist die Geschichte der Erkrankung ein Teil der Antwort für die Prognose. Einfache Angststörungen und Schlafstörungen lassen sich gut homöopathisch behandeln. Angst- und Schlafstörungen als Teil einer Depression sind schwieriger zu behandeln, je schwieriger, je schwerer und länger bestehend die Grunderkrankung ist. Viele Depressionen lassen sich erheblich bessern. Reaktive Depressionen auf Lebensereignisse lassen sich sehr gut und erfolgreich behandeln. Schwere endogene Depressionen oder Psychosen, die über Jahre mit Psychopharmaka behandelt worden sind, sind schwerer zugänglich. Man kann grob sagen, je früher eine homöopathische Behandlung begonnen wird, je weniger Psychopharmaka eingenommen wurden, je besser sind die Aussichten auf Heilung. Einen Versuch ist es immer wert, denn auch wenn Beschwerden nicht völlig verschwinden, wenn Intensität oder Häufigkeit von Beschwerden geringer sind, ist das für viele Patienten ein Gewinn, auch wenn es nicht zur vollständigen Heilung gebracht werden kann. Psychopharmaka haben die Wirkung, die Leiden zu begrenzen, sie ebnen das Gemüt, die Schwingungsfähigkeit ein. Sie schaffen es so, dass die Tiefs nicht so tief sind, aber sie kappen auch im freudigen Bereich die Ausschläge nach oben. Jeder Teilerfolg, z.B. auf sie mehrheitlich verzichten zu können, ist deswegen schon ein kleiner Erfolg, bringt mehr Lebendigkeit ins Leben zurück.
Gynäkologische und urologische Erkrankungen
Gynäkologische und urologische Erkrankungen
Hervorragende Ergebnisse haben wir bei der homöopathischen Behandlung bei Problemen im sexuellen Bereich (Libidostörungen, Erektionsstörungen, Schmerzen), bei unerfüllterm Kinderwunsch mit den jeweiligen Ursachen bei der Frau (hormonelles Ungleichgewicht, Entzündungen, in den Ursachen unklare Unfruchtbarkeit, Abortneigung) und beim Mann (Probleme mit Spermienanzahl/Beweglichkeit/Gesundheit). Bei vielen gynäkologischen Erkrankungen wie schweren Regelbeschwerden, Prämenstruelles Syndrom, Endometriose, prämaligne Veränderungen am Gebärmutterhals (Pap 3 D und schlechter), Beschwerden in der Schwangerschaft, vorzeitige Wehen, nach der Geburt usw… ist die homöopathische ganzheitliche Behandlung sehr erfolgreich.
Erkrankungen von Kindern
Erkrankungen von Kindern
Ebenso sehr gute Ergebnisse sehen wir bei den Beschwerden der Kinder und jungen Erwachsenen wie z.b. Entwicklungsverzögerung, Probleme in den Entwicklungsphasen, Lernstörungen, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Heuschnupfen, Asthma, Gelenkbeschwerden usw.
Augenerkrankungen
Erkrankungen der Augen
Chronische Augenerkrankungen sind in der Regel eigentlich keine isolierten Augenerkrankungen, sondern sind häufig das Resultat eines gestörten Stoffwechsels, mangelnder Entgiftung, eines fehlgeleiteten hyperreagiblen Immunsystems, anlagebedingt , umweltbedingt und weiterer Ursachen. Möglicherweise zeigt sich am Auge mehr als an jedem anderen Organ der Zustand all der oben genannten Parameter. Nirgendwo anders kann man direkter den Zustand der kleinen und kleinsten Gefäße und die Entgiftungsmechanismen wirksam oder unwirksam und die Anlage zur Degeneration im Nervensystem tatsächlich angucken. Zur Krankheit führt in der Regel eine (individuelle) Mischung all dieser Parameter. Lesen Sie hierzu auch unter dem Punkt Angebote für unsere augenärztlichen Patienten.
Altersbedingte Makuladegeneration
Die altersbedingte Makuladegeneration ist z.B. ein Mischbild aus all dem, der Mangel an bestimmten Stoffen im Stoffwechsel der Netzhaut, der mangelnden Ausscheidung von Toxinen mit Anhäufung auch in der Netzhaut als Teil des Nervensystems/des Gehirns, der erhöhten Entzündungsbereitschaft, der Gefäß- und Gewebeschädigung und dem resultierenden Schaden der Nervenzellen. Aus der Aufzählung leitet sich der sinnvoll vielschichtige Behandlungsansatz her. An all diesen Faktoren kann man mit ganzheitlichen Methoden Verbesserungen hervorrufen, einzig am schon erlittenen Nervenzellschaden nicht. Den weiteren Schaden an den Nervenzellen kann man mit ganzheitlicher umfassender Behandlung begrenzen.
Dass Nährstoffmangel bzw. der vermehrte Bedarf an bestimmten Micronährstoffen dabei eine zentrale Rolle spielt scheint sich immer deutlicher zu zeigen. Sowohl bei den Schutzfaktoren die vor UV-Licht und speziell dem blauen Licht schützen (gelbe Farbstoffe, die das blaue Licht filtern und speziell in der Makula hoch verdichtet zu deren Schutz vorkommen wie Lutein und Zeaxanthin) als auch Stoffe, die gegen Alterung wirksam sind, die die Angriffe durch freie Radikale abschirmen (bestimmte Vitamine) und Stoffe, die für die Entgiftung im Körper essentiell wichtig sind (neben Vitaminen, z.B. Zink u.a. ). Individuell haben wir einen verschieden hohen Bedarf (je nach Stoffwechsel, Lebensalter, sonstigen Krankheiten), je nachdem was wir bevorzugt essen (wer gern und jede Woche regelmässig Leber isst, wird in der Tendenz keinen Vitamin A Mangel entwickeln) wird das die Spiegel beeinflussen und je nachdem welche Medikamente wir einehmen wird es sich unterscheiden. Daher ist die Wirkung fester verkäuflicher Kombinationen für die Augen oder gegen die AMD ggf. nicht optimal hiflreich bzw. wem Vitamin A zentral fehlt, fehlt es eben weiter, weil genau das in den Mischungen nicht enthalten ist. Alles, was wir an der Basis für eine funktionierende Biochemie des Auges Gutes tun, wird helfen, jede Behandlung nachhaltiger und erfolgreicher zu machen, je konkreter, je individualisierter, je besser. Unter dem Punkt Nährstoff-Therapie erfahren Sie mehr.
Neben der Nährstoff-Therapie, die mit Sicherheit einen wertvollen Beitrag für jeden Menschen mit einer Makuladegeneration leisten kann, deckt sie aber auch nur einen Bereich der Wurzeln der AMD ab. Das heisst, wer anteilig vor allem ein Defizit an wichtigen Nahrungsbestandteilen hat, dem hilft die Nahrungsergänzung stärker, als jemandem, der vor allem eine hohe Entzündungsbereitschaft (z.B. eine silent inflammation z.B. durch einen zu durchlässige Darmwände) oder höhere Belastung mit toxischen Substanzen/mangelnderEntgiftungsfunktion der eigenen Organe/Umweltsubstanzen hat. Auch abhängig davon, was an weiteren Befunden bei einem Patienten vorhanden ist, unterscheidet sich die eine Makuladegeneration erheblich von der anderen und damit auch die ganzheitliche Behandlungsweise. Integrative Medizin hat für fast jede dieser genannten Wurzeln eine wirksame Antwort.
Grüner Star – Glaucom
Beim grünen Star (Glaukom) liegt im Ergebnis eine mangelnde Versorgung des Sehnervens vor. Es handelt sich im weitesten Sinne um eine Degeneration des Sehnerven aufgrund mangelnder Versorgung, vor allem mangelnder Sauerstoffversorgung. Insbesondere diejenigen Patienten, die unter relativ normalem Augeninnendruck dennoch einen Abbau von Fasern am Sehnerven aufweisen, ein Niederdruck-Glaukom oder ein Normaldruck-Glaukom haben, sind schulmedizinisch augenärztlich sehr schwer zu behandeln. Immer mehr geht die Erkenntnis dorthin, dass das Glaukom als Erkrankung des gesamten Organismus einzuschätzen ist, eine neurodegenerative Krankheit vorliegt und viele gestörte Stoffwechselvorgänge hier mitwirken. Diese Erkenntnis erklärt, warum die lokalen augenärztlichen klassischen Behandlungsoptionen so begrenzt sind, manchmal nicht erfolgreich sind, wenn wir sie wie bisher schliesslich auf den einen Parameter der Senkung des Augeninnendruckes als einzigen, dem Augenarzt zugänglichen Bereich begrenzen.
Die ganzheitliche Behandlung ist hier ein wichtiger Schlüssel. Nahrungsergänzung im Sinne der Nährstoff-Therapie und homöopathische Behandlung zusammen sind deswegen hier besonders sinnvoll, weil der Mensch als Ganzes in sein Lot gerückt wird, degenerative Erkrankungen nicht einzig auf dem Augenbefund gegründet sind, Stoffwechsel und bedeutende Faktoren für die Versorgung wie Kreislauf und Durchblutung zentral von einer ganzheitlichen Behandlung beeinflusst werden können. So lohnt sich eine begleitende Behandlung dieser, oft Anlage-bedingten Erkrankung sehr, je früher je besser, insbesondere vor dem Hintergrund und mit dem Wissen, dass wir es mit einer ernsthaften Erkrankung und einer der häufigsten Erblindungsursachen in der westlichen Welt zu tun haben.
Diabetes mellitus
Bei den Folgen des krankhaft erhöhten Blutzuckers, des Diabetes mit der Folge an der Netzhaut, der diabetischen Netzhauterkrankung, wird es am deutlichsten bzw. ist es rein schulmedizinisch Stand des Wissens, wie sehr das Auge nur eines der Erfolgsorgane der Grunderkrankung ist. Sind die Patienten gut eingestellt mit ihrem Diabetes, ist die Stoffwechsellage im Ergebnis des Blutzuckers stabil eingestellt, sei es durch diätetische Maßnahmen, Tabletten oder Insulin oder einer Kombination aus allem, wissen wir (schulmedizinisch), dass die aus hohen Blutzuckerwerten resultierende Gefäßschädigung und schliesslich Netzhautschädigung sehr spät oder gar nicht eintritt. Aber wie viele Patienten sind trotz bester Bemühungen von Hausarzt und Diabetologe nicht gut einstellbar und das liegt oft nicht an der mangelnden Mitwirkung der Patienten! Die Erfahrung zeigt hier, die ganzheitliche Behandlung ermöglicht durchgängig, den Diabetes gut bzw. besser einzustellen, den Bedarf an Insulin deutlich zu senken und die vielen Folgeerkrankungen, nicht nur der am Auge, gar nicht erst entstehen zu lassen.
Entzündungen am Auge
Chronisch wiederkehrende Entzündungen am Auge (Blepharitis, allergische Konjunktivitis, Keratitis, Iritis, Uveitis), als Teil von rheumatischen, autoimmunen und anderen Krankheitsbildern sind ebenfalls einer ganzheitlichen Therapie gut zugänglich. Hier ist es die Entzündungsbereitschaft, die ebenfalls viele Gründe haben kann, die man aufsuchen und adressieren kann. Nährstoffe werden in der Entzündung vermehrt benötigt. Wer hier nicht supplementiert, wird es kaum schaffen, aus dem Dauerkreislauf von Entzündung, Unterdrückung der Entzündung und erneuter Entzündung auszusteigen. Die Kombination von Nährstoff-Therapie und homöopathischer Behandlung ist aus unserer Sicht einer der wenigen Wege, die aus dem Teufelskreislauf der chronisch wiederkehrenden Entzündungen herausführen können. Eines der Konzepte allein ist in der Regel nicht ausreichend.
Wenn wir es schaffen, die Episoden in Häufigkeit und Intensität zu reduzieren ist es gut, eine Heilung ist möglich und hängt sehr von der bisherigen Historie der gehabten Medikamente und Behandlungen ab und der Bereitschaft, auf den schnellen praktischen Erfolg von Cortison und Co auch einmal zu verzichten.
Corona und Folgeerkrankungen
Corona und Folgeerkrankungen
Im Rahmen der Corona Pandemie ist es zu sehr komplexen Herausforderungen gekommen. Die ärztlichen Erfahrungen mit den Problemen und Folgen und deren Therapieoptionen wachsen mit jedem Tag. Stand der Erfahrungen nach 4 Jahren ist, dass es viele Erkrankungen gibt, die seitdem aufgetreten sind. Dabei handelt es sich um zwar bekannte Erkrankungen, die aber neu, anders oder in anderen Altersgruppen und anderen Gesamtkonstellationen auftreten. Daneben sehen wir neue Phänomene, die wir so früher nicht gekannt haben. Sie ähneln den bekannten Krankheiten, sind aber von ihnen in der Sache und im Verlauf unterschiedlich. Insbesondere neurologische Erkrankungen (z.B. vorübergehende oder stetige Lähmungen, kognitive Störungen, neuropathische u.a. unklare, undefinierbare Schmerzen), aber auch Muskel- und Gelenkerkrankungen sowie Herzerkrankungen zeigen neue, andere Muster als herkömmliche Krankheiten, für die jeweils Ursachen bekannt und zuordnungsfähig gewesen sind (bestimmte Autoimmunerkrankungen haben z.B. bestimmte Parameter im Blut, die bei bestimmten Autoimmunerkrankungen typischerweise verändert sind), die nun fehlen und die Patienten haben dieselben Symptome wie wir sie sonst bei bestimmten Diagnosen sahen, nur, dass wir nun kein typisches, dazu passendes Korrelat in den Befunden haben, keine „Ursachen“ wie früher finden können (im Blut, in den bildgebenden Verfahren etc.). Diese Tatsache würde erfordern, dass wir eine intensive Forschung dahin gehend hätten, dass wir diese neuen Erkrankungen überhaupt erst einmal definieren und deren Zusammenhang zur Krankheit und oder zur Impfung charakterisieren würden. Ein Wiederaufflammen, eine Verstärkung von bestehenden oder ehemals bestehenden chronischen Krankheiten und Beschwerden haben wir ebenfalls vermehrt beobachtet.
Sowohl die Krankheit kann Folgen haben, wie die Impfung auch. Sofern eine neue Beschwerde, gleich welcher Art, in einem zeitlichen Zusammenhang zur Krankheit oder Impfung aufgetreten ist, muss man sie ärztlich als damit in Zusammenhang einordnen und entsprechend behandeln. Bezeichnet werden Long Covid und das Post Vac Syndrom. Differenzierende Untersuchungen zwischen Geimpften und Ungeimpften würden ggf. ermöglichen, differenzierte Behandlungsmethoden in großen Untersuchungen und Studien für beide Krankheitsbilder bzw. die verschiedenen Erkrankungen, die in der jeweiligen Folge entstehen können, zu entwickeln. Diese Forschung existiert derzeit im Wesentlichen noch nicht. Wir sind also auf unsere eigenen Erfahrungen gestellt. Nach unseren Erfahrungen sind sowohl akute wie chronische Folgen der Erkrankung und der Impfung mit dem ganzheitlichen Konzept sehr häufig, sehr gut zu bessern. Wir unterscheiden, wo es möglich ist, die Ursachen. Als Rahmen nehmen wir einen Zeitraum von etwa 3 (bis 6) Monaten nach der Krankheit/der Impfung an, wo wir einen Zusammenhang damit nicht ausschliessen können und deshalb entsprechend behandeln. Wir sehen mit allmählich und täglich adjustierten, verbesserten Behandlungsschemata, die wir nach und nach entwickelt haben, ermutigende Ergebnisse der Besserungen. Auch die neuen Entwicklungen in der Labormedizin helfen uns, die neuen Krankheiten konkreter zu erfassen. Ob und in welchen Fällen eine Heilung möglich ist wird erst die Zukunft zeigen können. Sehr deutlich wurde uns, dass diese neu aufgetretenen Phänomene mit den herkömmlichen schulmedizinischen Einordnungen in die bisherigen Diagnoseraster und zughörigen Behandlungsschemata (Antibiose, Nichtsteroidale Antiphlogistika, Cortison, Opiate, Herz- und Kreislaufmedikamente sowie Psychopharmaka usw..) nicht befriedigend behandelbar sind. Wir müssen also neue Wege suchen und das machen wir jeden Tag.
Häufung bestimmter Beschwerden seit 2020/2021
Wir erleben seit dem Jahr 2021 mehr Patienten mit neuen Beschwerden und mit alten aber anders erscheinenden Symptomen.
Wir erleben mehr diffuse sogenannte kognitive Störungen, altersunabhängig, ohne bekannte Vorerkrankungen des Gehirns.
Zitate von Patienten:
- „Ich fuhr im Auto und parkte in einer Parklücke ein, was ich eigentlich nicht wollte“
- „Ich ging ins Bad und wollte die Töpfe zum Kochen aus dem Schrank nehmen, bis ich bemerkte, dass ich nicht in der Küche war, sondern im Badschrank suchte“
- „Ich goss mir eine Tasse Tee ein und goss immer weiter, bis die Tasse überlief und mein Mann es unterbrach, indem er meinen Arm runternahm …“
- ich bin gestolpert, aber nicht über etwas, ganz normal auf dem Weg, ich weiss eigentlich gar nicht warum
Kognitiv heisst, meine Aufmerksamkeit, meine Konzentration, meine Intention etwas zu tun ist teilweise gestört oder benebelt. Wortfindungsstörungen sind etwas, was typisch für das höhere Lebensalter, mancher hat sich über die Oma da schon früher lustig gemacht (in dem Moment verkennend, dass wir alle älter werden und so Gott will dasselbe erleben werden…). Heute betrifft es nicht nur die Oma. Wir erlebten nach der Impfung vor allem viele Komplikationen mit veränderter Durchblutung bis hin zum Abbruch der Versorgung oder Entsorgung (Infarkte von Herz, Hirn/Thrombosen und Embolien in allen Bereichen des Körpers).
Die Entzündung des Herzmuskels, Rhythmusstörungen, Vorhofflimmern u.ä. Beschwerden sind sowohl im Rahmen der Impfung wie im Rahmen der Corona Erkrankung gehäuft vorgekommen und sind bei vielen Menschen fortan Bestand ihrer Beschwerden.
Wiederaufflammen früherer Autoimmunerkrankungen auch am Auge, neues Auftreten von Autoimmunerkrankungen.
Wir sehen sehr deutlich mehr Patienten mit Schwindel.
Krebserkrankungen sind laut englischen und koreanischen Zahlen enorm gehäuft seit 2021. Fehlgeburten und Geburtenrückgang in Deutschland, der Schweiz und Tschechien sind beschrieben stetig seit 2021. Leider werden kaum bis keine Obduktionen zur Klärung der unklaren in den Medien berichteten Todesfälle durchgeführt, das wäre wichtig. In der Praxis gehäuft kommen Nervenentzündungen des peripheren und zentralen Nervensystems vor (neuropathische Rückenschmerzen mit und ohne Lähmungserscheinungen) aber auch Nervenlähmungen z.B. der Hirnnerven (Facialis, Trigeminus). Neue Muster von Muskelbeschwerden, die in die bisherigen Kategorien kaum einordnungsfähig sind runden derzeit das Bild ab. Seit etwa dem Jahr 2022/2023 finden sich in unserer ärztlichen Tätigkeit vermehrt Lungenentzündungen bei jungen Menschen.
Ganzheitliche Behandlung ist eine wertvolle Hilfe bei all diesen Folgeerkrankungen.
Krebserkrankungen
Krebserkrankungen
Krebserkrankungen gehörten schon immer zu den schwer zu heilenden Krankheiten. Daran hat sich bis heute nichts geändert, auch wenn es Diagramme gibt, die die verbesserte Lage hinsichtlich der Überlebensraten unter Anwendung der schulmedizinischen Therapien aufzeigen. Dennoch ist die Diagnose auf dem Vormarsch und die Angst davor groß. Wenn wir vom Erfolg der schulmedizinischen Therapie bis heute hören, dann wird oft nicht berücksichtigt, dass wir eine andere Ausgangslage in den Daten haben, wenn wir viel mehr Tumoren viel früher entdecken und behandeln als früher. Viele Parameter müssten Berücksichtigung finden. Der schulmedizinische Erfolg soll nicht geschmälert werden, aber verlängerte Überlebenszeiten haben schulmedizinisch zudem oft einen hohen Preis in der verbleibenden Lebenszeit, was die Lebensqualität anbetrifft.
Wir sehen, dass die Diagnose Krebs bei jedem eine eigene Geschichte hat. Die Erkrankung selbst und die Therapien sind enorm zehrend und verbrauchen massiv Nährstoffe. Studien, die versuchen, einen einzelnen Nährstoff heraus zu greifen als Waffe gegen Krebs müssen scheitern, weil es nach dem Gesetz des Minimums (siehe Die Basics) von vielen Stoffen optimale Versorgung benötigt, nicht ein Vitamin ist „der“ Krebs-Killer, diese Idee ist schon im Prinzip falsch.
Wenn jemand die Diagnose Krebs erhalten hat, ist es nicht so, dass Vitamin C ihm für seine Krebserkrankung nicht hilft, wie mit manchen Studien belegt werden soll, sondern es ist vielmehr so, dass es nicht das Einzige ist, was er in anderen Dosierungen benötigt. Vitamin C wird massiv für die Entgiftung benötigt, ja aber nicht allein, ohne seine für sein Werk hilfreichen notwendigen „Freunde“ wie z.B. Zink und Selen, um nur 2 zu benennen, kann es zur Entgiftung allein gar nichts ausrichten. Es erscheint völlig logisch, dass wenn alle Stoffe, die in dem Fall fehlen, gebührend dosiert ersetzt würden, solche Studien gibt es bisher nicht, dass dann eine deutliche Verbesserung der Heilungsaussichten bestehen sollten. Wie soll die massiv nötige Entgiftung, nicht nur die Entsorgung der ganzen Zelltrümmer des sich vervielfältigenden Tumors, der eigenen Stoffwechselaktivitäten, die massiv gesteigert sind, um den Tumor zu bekämpfen, die ganze Entzündung, die massiv herausgeforderte Immunabwehr in allen Bereich usw.. wie soll das alles mit normalen Tagesdosen der biochemisch dafür nötigen Stoffe eines gesunden Menschen vergleichbar geleistet werden? Es wäre völlig unlogisch. Insofern ist der aus unserer Sicht folgerichtige Rat an Menschen, die an Krebs erkrankt sind, neben den übrigen Therapien, weitere ganzheitliche Methoden gegen den Tumor selbst zu unternehmen und ein Konzept zum Ersatz von Vitaminen und Mineralstoffen zusätzlich anzuwenden (siehe auch Integrative Medizin – Die Nährstoff-Therapie).
Der Paradigmenwechsel, auch bei der Krebserkrankung, muss dahin gehend stattfinden, nicht nur einseitig der Idee hinterherzujagen, den Feind idealer zu bekämpfen, sondern auch und vor allem die eigene (Widerstands-) Kraft mehr zu stärken. Dieser Blickwinkel wurde bei den therpeutischen Leitlinien bisher zu sehr vernachlässigt. Wir haben zwar begonnen, die Psyche als besonders wichtig zu erachten, was sie ist, aber wir haben vergessen, zu sehen, dass eine funktionierende Biochemie keine Selbstverständlichkeit ist, nur weil wir essen und trinken. Und die Lebenskraft selbst, die haben wir erst Recht völlig aussen vor gelassen, dabei ist sie es, den den Körper in „bewunderungswürdigem Einklange hält“ (Zitat S. Hahnemann aus Organon der Heilkunst), lesen Sie dazu genauer in der Rubrik: Wie und warum wirkt die Homöopathie – Hahnemann widerlegt Virchow.
Unsere ärztlichen Erfahrungen und auch Studien belegen, dass begleitende ganzheitliche, speziell homöopathische Behandlung den Patienten zu besserer Lebensqualität und auch längerem Überleben verhelfen kann (siehe auch häufig gestellte Fragen, Fakten zu den Studien). Zudem gehen wir davon aus, dass eine Nährstoff-Therapie als Basis für alle anderen Behandlungen, auch für die homöopathische Behandlung, notwendig erscheint. Dies scheint uns egal bei welcher Diagnose zentral zu sein, aber je kränker jemand ist, um so unabdingbarer notwendiger ist sie wahrscheinlich.
Allgemeine Prognosekriterien
Im Allgemeinen kann man sagen, wenn man es schafft, dass man bei einer chronischen Krankheit zu den besseren und guten bis erstaunlichen Verläufen bei einer Krankheit gehören darf, dann ist es das, was wir sehr häufig erreichen können. Schmerzhafte Migräne nicht mehr 3x pro Woche sondern nur noch 1x im Monat oder seltener zu bekommen, das ist mit konsequenter Behandlung erreichbar. Bei schweren Erkrankungen lässt sich die Lebensqualität oft sehr positiv beeinflussen, also die Beschwerdeintensität und in der Regel auch die vom jeweiligen Facharzt im Groben angegebene Überlebensrate.
Man kann oft sehen, wie schulmedizinisch aufgegebene Fälle ein gutes Ergebnis von Lebensqualität erreichen, ohne dass sie geheilt wären. Mit einer Arthrose eines Gelenkes lebt es sich leichter, wenn sie sich nicht dauernd entzündet, wenngleich man das Gelenk nicht mehr verjüngen und die knöchernen Veränderungen nicht ungeschehen machen kann, aber die Beschwerden lassen sich definitiv reduzieren.
Die Heilung ist immer das, was wir anstreben, wenn genügend Gewebe erhalten ist, das regenerierbar ist (vgl. die Ausführungen zu den Grenzen der Behandlung). Und es ist das Gesamtkonzept, was es ermöglicht, auch bei funktionellen Störungen wie Migräne, Bluthochdruck, Schlafstörungen uva, die schulmedizinisch nicht geheilt werden können, zu heilen. Dazu benötigen wir auch die Zutat des Menschen selbst und wir helfen Ihnen hierbei konrekt aufzuzeigen, genau das richtig zu machen, was es braucht, unsere gemeinsamen Bemühungen schliesslich mit der Beschwerdefreiheit zu krönen.
Man nimmt nicht 3 Globuli und ist von Krebs oder Bluthochdruck geheilt, so einfach ist es nicht. Aber Heilung ist möglich. Je nach Krankheitsgrad ist die Aussicht verschieden.
Auch als homöopathischer Arzt ist man kein Wunderarzt, wir lösen das Leid nicht aus der Welt, aber man darf manchmal wunderbare Verläufe erleben und es gibt auch (selten) Fälle, in denen man wenig oder gar nicht helfen kann. Alles dazwischen ist der Alltag.
Grenzen der homöopathischen ganzheitlichen Behandlung
Wo sind Grenzen? In all jenen Situationen, wo ein Gewebe nicht regenerierbar ist, zeigt sich eine begrenzte Erwartung an eine Besserung, weil das ein energetisches Mittel auch nicht zurückbringen kann.
Nervenzellen lassen sich nach heutigem Forschungsstand nicht regenerieren. Daher sind zum Beispiel Schäden im Nervensystem nicht mehr rückgängig zu machen bzw. eine Übernahmefähigkeit durch andere Areale des Nervensystems ist oft begrenzt. Das eigentliche Sehen findet im Gehirn statt und die Augen sind mit der Netzhaut anteilig Teil des Gehirns. So sind Nervenzellen in der Netzhaut, welche aufgrund einer Nervenschädigung an der Makula oder am Sehnerven nicht mehr da sind, auch mit homöopathischer Behandlung nicht zurückzugewinnen.
Dem gegenüber sind aber die Prozesse, die zum Schwund der Zellen führen, einer Behandlung zugänglich, das heisst eine degenerative fortschreitende Erkrankung, ob der Netzhaut des Auges oder auch des Nervensystems wie z.B. eine Glaucomerkrankung oder ein Morbus Parkinson – lässt sich aufhalten, der Verlauf lässt sich strecken, die Beschwerden lassen sich lindern. Bei einer Makuladegeneration lässt sich die Degeneration weiterer Nervenzellen aufhalten und Entzündungsschübe lassen sich reduzieren und das Sehvermögen, was noch da ist, lässt sich mit ganzheitlicher Behandlung besser erhalten, aber Nervengewebe, welches narbig verändert ist, also sozusagen weg ist, wird sich nicht mehr regenerieren bzw. zurück holen lassen.
Gleiches gilt für jede chronische Erkrankung, die schon zu Gewebeschäden geführt hat. Wo Gewebe, was der Körper nicht selbst nachbilden kann, fehlt, kann eine energetische Behandlung es nicht zurückbringen.
Zum Beispiel knöchern völlig deformierte Gelenke lassen sich nicht mehr ändern.
Oder ein anderes Beispiel: wenn es nicht mindestens eine Restaktivität von z.B. fehlenden Enzymen usw gibt (beim Diabetes in der Bauchspeicheldrüse zum Beispiel), weil die große Mehrzahl der für die Produktion notwendigen Zellen zerstört ist, dort können wir ganzheitlich keine neuen Zellen hervorbringen. Auch bei genetischen Defekten wo die Enzyme fehlen, weil die sie produzierenden Zellen nur spärlich oder nicht vorhanden sind sind ein analoges Beispiel, die Begrenzung in der Materie ist real.
Durch Chromosomendefekte bedingte Erkrankungen, kann man nur im Verlauf beeinflussen, nicht heilen. Wenn hier Entwicklungsverzögerungen und Einschränkungen bei Kindern z.B. zu erwarten sind, dann kann man oft sehen, dass auch diese Kinder, in ihrem Rahmen manchmal große Fortschritte machen, aber die Begrenzung wird stets erhalten bleiben, diese kann man nicht aufheben.
Ein Bild verdeutlicht unsere Möglichkeiten und Grenzen von integrativer Medizin:
Ein gebrochenes Bein ist allein homöopathisch nicht sinnvoll behandelbar, allein mit dem Gips idealerweise auch nicht. Der Gips hilft, durch Ruhestellung und Positionierung, dem Bein, in der richtigen Stellung zu heilen.
Heilen muss aber die Lebenskraft, sie muss den Knochen nachbilden. Wir können energetisch die Knochenbildung fördern, die Komplikationen bei der Heilung reduzieren und die Heilung konkret beschleunigen, dieser Teil ist energetisch.
Es besteht im Rahmen der Heilung aber auch ein erhöhter Bedarf an Vitaminen, Mineralien und weiteren Spurenelementen. Wenn es schon vorher einen Mangel gab, weshalb es ggf. zum Bruch kam, wird der Heilungsverlauf kompliziert sein. Wenn es schon vorher eine Tendenz gab, dass Mineralien aus dem Knochen eher entzogen wurden, als eingelagert (Knochendichteminderung /Osteorporose), dann wird das jetzt zusätzlich die Heilung komplizieren. Wir geben also spätestens beim Bruch Stoffe, die im Heilungsverlauf die Heilung der Verletzung selbst wichtig sind und den Knochenaufbau optimal unterstützen. Fehlt etwas, verzögert sich die Heilung. Fehlt Calcium oder Vitamin D oder sind Knochabbauprozesse überaktiv wird es unmöglich. Auch störende Faktoren müssen eliminiert werden, zu ansäuernde Ernährung, Rauchen usw. wird der Heilung entgegen stehen.
Am Bild des gebrochenen Beines lässt sich schön zeigen, wie widerspruchsfrei unsere an Leitlinien orientierte Medizin und energetische, ganzheitliche Ansätze und solche der Nährstoff-Therapie zusammenwirken können und das Bild lässt auf andere Erkrankungen gut anwenden.
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