Unser integrativer Behandlungsansatz
Ganzheitliche Behandlung und vor allem integrative Medizin, die neben den Leitlinien für Ärzte, umfangreich keinen Weg ausschliesst, ist der Königsweg zur Lösung der gesundheitlichen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts, vor allem der chronischen Krankheiten. Wir brauchen heute mehrere Säulen der Behandlung. Die integrative Medizin versteht sich genau so, die zunehmenden Erkenntnisse der Nährstoff-Therapie sowie die alten und neuen homöopathischen Behandlungskonzepte lassen sich neben bewährter Naturheilkunde hierin hervorragend einbetten.
Unsere etablierte Leitlinien-Medizin behandelt akut und repariert auf wirkungsvollem Niveau, jedoch ohne grundlegende Konzepte für die chronische Erkrankung zu haben. Eine große Zahl von Einflüssen auf die Gesundheit bleibt unberücksichtigt. Es braucht und gibt viele Stellschrauben, die man sinnvoll kombiniert bewegen muss, um nachhaltige langfristige Erfolge zu generieren, um die Gesundheit wieder herzustellen bzw. zu bewahren.
Jeder Arzt, der begonnen hat, eine chronische Krankheit nur nach den Leitlinien zu behandeln, kennt das Dilemma, irgendetwas wird zwar besser, aber das Problem ist nicht gelöst, sondern es kommt wieder und wieder und ein Problem folgt dem nächsten, also weitere neue kommen dazu. Oder man erkennt es nicht und hält die vielen folgenden Probleme für Schicksal und Zufall. Für einige Jahre geht es sogar ganz gut, ggf. kommt nur jedes Jahr eine Packung Arzneistoff mehr dazu und dann spricht man von den sogenannten unheilbaren Krankheiten. Viele Augenerkrankungen gehören zu den sogenannten unheilbaren Krankheiten, wie zum Beispiel die Makuladegeneration. Jedoch steht keine Krankheit in einem Menschen für sich allein, nur wir unterteilen sie in mehrere Diagnosen und teilen ihnen verschiedene Ärzte zu.
Auch Kinder leiden heute in hohem Maße wie nie zuvor unter „nicht heilbaren“ chronischen Erkrankungen (Allergien, Neurodermitis, Hyperplasien der Mandeln und Polypen, chronische Ohrentzündungen mit Paukenergüssen, Infektneigung, Asthma, Diabetes Typ 1, Autoimmunerkrankungen, Kopfschmerzen, ADHS, Lernschwierigkeiten, Verhaltensstörungen, Autismus, psychische Erkrankungen etc..).
Wir müssen die Zusammenhänge als solche erkennen und als ersten Schritt erst einmal anerkennen, dass und wie wir mit unseren bisherigen Behandlungsmethoden zu dieser Entwicklung beigetragen haben bzw. beitragen und wie wir Krankheiten umfassender adressieren und die unguten Entwicklungen umkehren können. Machen wir uns auf den Weg.
Lesen Sie auf den folgenden Seiten, wie die verschiedenen homöopathischen Behandlungskonzepte (klassisch homöopathische und isopathische Ansätze) zusammen mit denen der Nährstoffmedizin wirkungsvoll zusammen arbeiten, ohne die wunderbaren Erkenntnisse unserer Wissenschaft und auch unserer gut erforschten Leitlinienmedizin zu vernachlässigen, sondern sie sogar umfassend unter Anwendung des homöopathischer Gesetze mit zu benutzen.
Wir sind mit dem Mensch-Maschine-Modell nicht beschreibbar
Unsere etablierte Leitlinienmedizin kennt keinen größeren Zusammenhang als einzelne Symptome oder einzelne Erkrankungen für sich stehend zu betrachten und zu behandeln, hat keine Sprache und hat kein Modell. Wir sind mit einem rein materiellen Mensch-Maschine-Modell nur in einem winzigen Ausschnitt körperlicher Abläufe beschreibbar, egal mit welcher Vergrößerung wir schauen. Dieser Ansatz, selbst unter Einbeziehung der Genetik bleibt nur ein Ausschnitt und wird uns nicht gerecht. Unsere scheinbaren Einzel-Erkrankungen stehen alle miteinander in einem Gesamtzusammenhang. Hier liegt das Potenzial der integrativen Medizin. Die integrative Medizin ist bereichert durch Modelle für den individuellen Menschen. Ein hervorragendes und umfassendes Grundmodell ist das Konzept der chronischen Krankheiten von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie. Hierdurch wird eine Gesamtschau auf die Krankheit und ein zusätzlicher erweiterter Behandlungsansatz möglich, auf den wir uns bei uns vornehmlich beziehen. Das ist eine fantastische Basis und dabei dennoch nicht unser einziger Blickwinkel. Wir brauchen und nutzen viele Säulen der Behandlung.
Warum haben wir eine Abteilung für integrative Medizin an der Augentagesklinik am Kapellenberg
Umständehalber ist die Mitbegründerin der Augentagesklinik lange vor ihrer Ausbildung zur Augenärztin bereits als praktische Ärztin integrativ medizinisch tätig gewesen. Um die integrative Medizin ganzheitlich qualitativ hochwertig auszuführen, ist neben dem Studium, der ganzheitlichen Ausbildung, ärztlicher Erfahrung und stetiger Weiterbildung keine spezifische Facharztausbildung notwendig. Umgekehrt kann jeder Arzt, jeder Fachrichtung schließlich ganzheitlich tätig werden, wenn er sich dazu ausbilden lässt und zu dem Weg entschließt. Jede Krankheit ist nur ein Teil des Ganzen, daher ist keine der Facharztausbildungen besser oder schlechter geeignet, ein ganzheitlich tätiger Arzt zu sein. Man muss kein Facharzt für Onkologie sein, um Krebserkrankungen ganzheitlich zu behandeln und man muss kein Augenarzt sein, um eine Makuladegeneration ganzheitlich zu behandeln. Kein ganzheitlicher Arzt behandelt nur eine Diagnose eines Menschen, sondern er behandelt immer den gesamten Menschen. Alles, was ihm an zusätzlichen Informationen über seinen Patienten fachärztlich fehlt, bezieht er wie jeder Hausarzt auch von seinen Fachärztlichen Kollegen.
Behandeln wir hier nur Augenerkrankungen?
Natürlich nicht, aber insbesondere die chronische Augenerkrankung kann, wie jede andere Erkrankung auch, nicht isoliert betrachtet werden. Die Diagnosen am und im Auge spiegeln wider, was wir im Übrigen auch vorfinden. Wir behandeln in dieser Abteilung alle Beschwerden und Diagnosen die ein Mensch jeden Alters haben kann, insbesondere chronische Erkrankungen.
Es gibt viele Menschen, die nicht nur chronische Augenerkrankungen haben (v.a. Makuladegeneration, wiederkehrende Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, Glaukom, Diabetische Erkrankungen am Auge usw.) und deren Behandlung schliesslich, wenn sie ganzheitlich erfolgreich ist, dann auch z.B. das Rheuma, die Arthrose, das Herz- oder Lungenproblem usw. positiv mit beeinflusst. Es geht den Patienten erfahrungsgemäss an vielen Stellen deutlich besser, weil das zugrunde liegende Problem der Lebenskraft, des Pudels Kern sozusagen, erfasst worden ist. Oder anders formuliert, ein Mensch, der sehr schlecht schläft oder eine stille schleichende Entzündung im Körper hat, der eine Mikrobiomstörung im Darm und Verdauungsbeschwerden hat oder anderes, der hat eine Makuladegeneration in diesem „seinem eigenen“ Kontext. Der Kontext ist bei jedem verschieden, deshalb gibt es auch nicht die eine Medikation für diese eine chronische Erkrankung. Bei jedem hat sie eine andere Tonalität, eine andere Gangart, auch einen individuellen Verlauf und braucht eine daran angepasste Grundbehandlung. Und damit das homöopthische Konzept nachhaltig greifen kann muss die Biochemie stimmen, darf kein Mangel an Stoffen herrschen, die der Körper zur Heilung benötigt.
Der Stand des schulmedizinischen Wissens ist relativ und unzuverlässig: 60% sind falsch
Je nachdem, was eine Studie untersucht und vor allem auch was sie auslässt, nicht mitbetrachtet oder wie sie den Beobachtungszeitraum wählt entscheidet über die Aussagen, die davon am Ende abgeleitet werden können. Die Ergebnisse sind dadurch vielfältig manipulierbar.
Ob es aus dem subjektiven Untersuchen bei der Anwendung neuer Präparate herrührt oder wieso auch immer es so ist, wie es ist, man muss sich bei aller Leitlinienverliebtheit klar machen, dass 60% von dem, was wir heute als Leitlinienmedizin, als richtig und Goldstandard betrachten, sich in Zukunft als falsch und nachteilig herausstellen wird.
Das ist ein zuverlässiger Stand des Erfahrungswissens, das lehrten die alten Professoren noch als Erstes und daran sollte man sich immer erinnern. Das Problem ist, dass wir nicht wissen, welche 60% falsch sind. Die Relativität unseres Wissens und der Forschungsergebnisse und die Verlässlichkeit dessen, was wir heute als absolut richtig einschätzen ist also immer im Hinterkopf zu behalten, wenn wir als Ärzte einen Rat geben, neue Arzneimittel empfehlen und behandeln. Dies umso mehr, weil unser oberstes ärztliches Gebot unseres Handeln lautet, primär nicht zu schaden!
Die Kunst der Erhebung der Krankengeschichte
Die Anamnese, die Erhebung der Geschichte, das, was wir vom Menschen selbst erfahren, so lehrten uns die guten alten schulmedizinischen Professoren noch, müsse zu 80% die Diagnose ergeben. Daran hat sich eigentlich – selbst rein schulmedizinisch- nichts geändert. Dazu muss man Zeit nehmen, zu fragen, den Weg, wie die Dinge entstanden sind, aufnehmen. Dieser Teil ist in einem integrativen Konzept umso wichtiger und der zentralste Teil überhaupt. Die Diagnose sollte ohne die Technik stehen können und es sollte idealerweise die Ausnahme sein, dass wir überrascht werden von den apparativen Befunden. Die Technik sollte unsere Diagnose untermauern, konkretisieren, aber sie kann die Kunst, herauszufinden, was jemand hat – simpel durch Erfragen und Fachkenntnis nicht ersetzen. Die homöopathische Anamnese geht noch darüber hinaus und erarbeitet genau die indivduelle Veranlagung, bezieht sogar in gewisser Weise die Kausalität, bis in die Genetik und Epignetik mit ein, wenn wir den gesamten Menschen behandeln. Es ist ein Unterschied ob eine chronische Krankheit/Beschwerde sich schleichend im Leben eingestellt hat oder nach einer durchgemachten Virusgrippe oder nach schweren Jahren der Pflege von Angehörigen oder einen großen Kummer entstanden ist, die Störungen sind vielleicht im Ergebnis gleich und die Diagnose ist gleich, aber die verschiedenen Ursachen erfordern verschiedene Mittel.
Wir haben zudem heute immense Vorteile der Laboruntersuchungen, wir können uns (je mehr wir dafür finanziell aufbringen können und wollen), ein unglaublich umfassendes Bild machen, wie die Nährstoffversorgung für all die Prozesse im Körper gegeben ist, wo welche Prozesse behindert werden, weil bestimmte Dinge fehlen. Aber auch ohne diese hervorragende Zusatzinformation gibt uns das klinische Bild des Menschen ebenfalls Aufschluss, was ihm fehlt, welche Nährstoffe er wahrscheinlich speziell benötigt und welche homöopathischen Arzneimittel in der Lage sind ihm zu helfen, das verlorene Gleichgewicht wieder herzustellen.
Homöopathie fußt auf bewährtem Erfahrungswissen – stabil seit über 200 Jahren
Die ärztliche Anwendung homöopathischer Gesetzmässigkeiten bewegt sich auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament (siehe auch . Nicht nur die Charakterisierung der Arzneimittel hat eine strenge wissenschaftliche Grundlage. Die Gesetze der Heilung, die typischen Reaktionen auf Gaben von Informationen über die homöopathischen Arzneimittel, die die Menschen nach der Gabe zeigen, die unsere Vorfahren für uns hinterlassen haben, sind noch heute so nachvollziehbar und gültig, wie vor 200 Jahren. Das ist eine Stabilität, die ein Arzt zu schätzen lernt, wenn er sich im Dschungel der neuen Erkenntnisse mit kurzer Halbwertzeit aufhält und dem einzelnen Patienten nach bestem Wissen und Gewissen raten soll.
Hervorragend ergänzend zu dieser Arbeit mit der uns inne wohnenden „Software“ ist eine gute Präparation der „Hardware“ von herausragender synergistischer Wirkkraft. Das meint, dass wir das moderne biochemische und molekularbiologische Wissen nutzen und dem Körper ergänzend für seine Heilungsprozesse, die wir mit den homöopathischen Mitteln anstoßen und lenken, gezielt die Kraft zur Verfügung stellen können, die es braucht, um das umzusetzen. Ein kranker Körper profitiert solange von höheren Zugaben bestimmter Stoffe (die wir normalerweise mit der Ernährung in der Gesundheit ausreichend aufnehmen) als es durch die Ernähung möglich wäre.
Welche Rolle spielen zusätzliche Vitamine, Mineralien und Co
Der Vergleich mit dem Computer kann ein Bild zeigen, wie wir arbeiten, welche Bereiche wir ansprechen. Wenn wir mit dem materiellen Körper und seinen Systemen arbeiten, arbeiten wir an der Hardware. Homöopathisch arbeiten wir in der Software, der Teil, der den Programmen entspricht, die auf dem Computer laufen.
Die Hardware kann man bestmöglich untersützen mit guter Ernährung und Lebensführung usw. und dem zur Verfügung Stellen der Stoffe, die für die reibungslosen Abläufe nötig sind, in gesunden Zeiten und insbesondere wenn Krankheiten entstanden sind (Nährstoffmedizin). Krankheiten haben aber eine wichtige Wurzel in der Software, die energetische Lebenskraft hat selbst Schwachstellen. Ergänzend zu dieser Arbeit mit der uns inne wohnenden „Software“ ist also eine gute Präparation der „Hardware“ von herausragender synergistischer Wirkkraft. Das meint, dass wir das moderne biochemische und molekularbiologische Wissen nutzen und dem Körper ergänzend für seine Heilungsprozesse, die wir mit den homöopathischen Mitteln anstoßen und lenken, gezielt die Kraft zur Verfügung stellen können, die es braucht, um das umzusetzen. Dies nicht mit künstlichen Arzneimitteln, sondern denen, die der Körper für seine Vorgänge selbst natürlich einsetzt. Nur die Dosis macht einen Nährstoff potenziell zum Heilmittel in der Krankheit.
Ein kranker Körper/ein krankes Organ hat andere, höhere Anforderungen an den Vitamin- und Mineralstoffbedarf als ein gesunder Körper/ein gesundes Organ und je nach Erkrankung nach verschiedenen Stoffen. Ein Körper der durch regelmässige Arzneimitteleinnahmen im Stoffwechsel „verstellt“ ist, scheidet bestimmte Stoffe, die er eigentlich braucht, als Nebenwirkung dieser Arzneimittel verstärkt aus oder nimmt sie schlechter auf. Das bleibt nicht immer aber oft in der Leitlinienmedizin unberücksichtigt, wird vergessen, hat aber Auswirkungen über die Jahre ihres Fehlens. Scheiden wir Magnesium zu viel aus, weil wir Arzneimittel gegen Magenprobleme oder Herz-Kreislaufmedikamente nehmen, dann fehlen diese und machen uns nicht sofort aber nach und nach krank. Auch eine chronische, selbst eine stille (silent/unbemerkte) Entzündung im Körper erfordert stetig mehr Mineralstoffe und Vitamine. Link: Die Nährstoff-Therapie
In diesen Fällen profitiert also ein Mensch solange von deutlich höheren Zugaben bestimmter Stoffe (Vitamine, Micronährstoffe, Botenstoffe, Aminosäuren), wie er chemische Mittel einnehmen muss (Antibiotika, Herz-Kreislaufmittel, Cortison, Magensäureblocker uva), und solange seine Krankheit nicht behoben ist und er einfach Probleme hat diese Mengen in der Nahrung vorzufinden und sie daraus aufzunehmen.
Er benötigt dann die höheren Dosen bestimmter Stoffe, weil er sie entweder für den Heilungsprozess, wo das Immunsystem auf Hochtouren laufen muss benötigt oder durch die Tabletten nicht aufnimmt oder sogar stärker als normal verliert/ausscheidet, die er jeden Tag nimmt.
Zusätzlich kann man mit dem molekularbiologischen Wissen um die Funktionen von bestimmten Metallen, Enzymen usw. im Stoffwechsel Vorgänge optimieren, die die Heilung voran bringen, hier verwenden wir die Erkenntnisse der modernen Forschung. Nährstoffe als Heilmittel zu betrachten ist zum Teil Erfahrungswissen und zum anderen Teil der Forschungsergebnisse moderner Forschung.
In all diesen beispielhaften Fällen wird es kaum möglich sein, diese Mengen aus der Nahrung aufzunehmen.
Und nicht zuletzt sei erwähnt, dass mit zunehmenden Alter, wenn unsere Kräfte nachlassen, nachweislich auch die Fähigkeit reduziert ist, aus der Nahrung die benötigten Stoffe zu extrahieren. Das bedeutet, ältere Menschen benötigen per se bereits höhere Vitalstoffanteile als junge Menschen. Je älter wir werden, je eher spielt das eine Rolle.
Dies alles zunächst festzustellen und dann die Substitution fein für diesen einen Menschen in seiner Lebenslage abzustimmen ist eine Kunst in der integrativen Medizin.
Gesetz des Minimums
Das Gesetz des Minimums wurde in der Landwirtschaft entdeckt und beschreibt den Umstand, dass wenn im stofflichen Leben der Pflanze etwas wichtiges fehlt, dies nicht durch etwas anderes ersetzt werden kann bzw. das Wachstum der Pflanze durch den am spärlichsten vorhandenen Faktor begrenzt wird. Fehlt ein essenzieller Faktor ganz und gar, geht sie sogar ein. Auf die menschliche biochemische Grundlage unseres Körpers bezogen bedeutet dies, dass wir einen jeden notwendigen Parameter zum Beispiel für eine Organfunktion verfügbar haben müssen, um die Funktion ordentlich zu erfüllen. Wenn also z.B. Vitamin C fehlt, hilft es nicht, wenn alles andere, was noch gebraucht wird an Vitaminen und Mineralstoffen reichlich vorhanden ist, eine Krankheit entsteht dann trotzdem, weil es Prozesse gibt, wo Vitamin C im Körper durch nichts anderes ersetzt werden kann und es Stoffe gibt, die der Körper aufnehmen muss und nicht selbstständig herstellen kann. Heute wissen wir sehr gut, welche biochemischen Voraussetzungen für sehr viele Prozesse nötig sind und können dieses Wissen nutzen. Dieses Wissen wendet man in der integrativen Medizin an und überprüft sehr genau, ob und in welchem Ausmass die biochemischen Voraussetzungen gegeben sind, dass die Organfunktionen optimal ablaufen können. Link: Die Nährstoff-Therapie
Dieses Gesetz des Minimums wurde anhand von Untersuchungen an Pflanzen gefunden und erstmals durch Carl Sprengel (1787-1859) wie folgt formuliert: „Wenn eine Pflanze zwölf Stoffe zu ihrer Ausbildung bedarf, so wird sie nimmer aufkommen, wenn nur ein einziger an dieser Zahl fehlt, und stets kümmerlich wird sie wachsen wenn einer derselben nicht in derjenigen Menge vorhanden ist, als des die Natur der Pflanze erheischt.“

Komplexere neue Bedingungen, die berücksichtigt werden müssen
Zugleich haben wir neue Probleme unserer Lebensweise (Umweltverschmutzung, Strahlen, veränderte Gewohnheiten, veränderte Behandlungsverfahren für Beschwerden, veränderte Nahrung) die es früher nicht gegeben hat und so verlieren universelle Naturgesetze, die die Grundlage der ganzheitlichen Methoden sind, zwar nicht ihre Gültigkeit, müssen aber umfassender angewendet werden und anders bzw. eben auch weiterentwickelt werden.
Anders ausgedrückt, es gibt heute nur sehr wenige (so gesunde) Menschen, denen noch mitdenselben vergleichsweise geringfügigen Behandlungen wie vor 200 Jahren allein geholfen werden kann. Das ist so, weil wir vielfach durch Umwelt und Behandlung mehr oder weniger ab Geburt von unserer Natur abweichend in unserer Gesundheit verändert sind.
Neue Krankheiten
Neue Krankheiten durch neue Erreger entstehen heute nicht nur spontan auf der Welt, sondern auch im Rahmen der Forschung zu Menschen- und Lebens-feindlichen Zwecken im Labor. Diese Forschung ist einvernehmlich offiziell verboten, wird aber dennoch durchgeführt. Diese neuen Erreger haben neue Krankheitspotenziale, die natürlich entstandene Erreger in der Form nicht haben. Die Kombination von neuen ggf. chronisch krankmachenden Erregern und pharmazeutischen Entwicklungen, um ihnen etwas entgegen zu halten, sind für die Gesundheit des Einzelnen eine große Herausforderung. Je bewusster wir damit umgehen, je mehr können wir verstehen und helfen. Ein im Grunde vitaler Organismus, fast egal welchen Alters, der befreit von natürlichen chronischen Krankheiten ist, wird gestärkt durch Heilmittel der integrativen Medizin und gemeinsam mit Mutter Natur und Gottes Hilfe auch davon frei werden können und Mittel, Menschen und Wege werden sich finden, die Probleme zu lösen. Diesen vitalen Organismus (wieder-) herzustellen, ist das Ziel bei einer integrativen medizinischen Behandlung. Dabei ist das Alter nicht der entscheidende Faktor, sind manchmal Menschen in der Lebensmitte oder gar ältere Menschen gesünder als junge Menschen. Ein Bewusstsein für die Dinge, für die eigene Lebensgestaltung und eine gewisse Behutsamkeit im Umgang mit Beschwerden und sich selbst ist die Basis dafür.
Besonderheiten der Corona Erkrankungen in Bezug auf chronische Erkrankungen
Auch wenn das Virus der letzten Pandemie nicht tödlicher gewesen ist, als Infektwellen durch andere Erreger des oberen Respirationstraktes auch, heisst es nicht, dass es damit erledigt sei und dass alle Erkenntnis über das Virus bzw. dessen Fortwirken bereits vorhanden ist. Es gibt Hinweise, dass sich durch die neuen SarsCoV2 Viren bzw. durch wiederholte Infektionen mit ihnen, neue chronische Krankheiten bilden können. Die wirksame, akute Behandlung von Coronainfektionen ist damit sehr bedeutsam und sie ist homöopathisch ergänzt durch Vitalstoffe erfreulich sehr erfolgreich. Die potenziellen Folgeerkrankungen nicht vollständig ausgeheilter Coronaerkrankungen sind nicht zu unterschätzen. Es erscheint sehr empfehlenswert, jede Schwächung oder Restbeschwerde nach einem Infekt sehr ernst zu nehmen und nachdrücklich mit allen Mitteln zu behandeln, die zur Verfügung stehen. Ob eine Injektion hier eher schützt oder im Gegenteil dafür prädestiniert sogar nachhaltiger zu erkranken, ist derzeit aufgrund der relativ kurzen und wenig differenzierenden Nachbeobachtung nicht sicher geklärt und ist auch schwer zu klären. Die Abgrenzung zu Folgeerkrankungen nach der Schutz-Injektion wäre bedeutsames Wissen für die Menschheit. Wichtig für den einzelnen Patienten erscheint es, solange Beschwerden vorhanden sind, nichts unversucht zu lassen, diese restlos zu beseitigen. Integrative Medizin hat viele Optionen, die man hierfür einsetzen kann. Alle Erkrankungen, egal worum es sich handelt, die im Umfeld von 3 (-6) Monaten nach den Vorsorgeinjektionen gegen Corona und oder der Erkrankung an Corona aufgetreten sind, bedürfen hier einer besonderen Aufmerksamkeit, weil sie ggf. Ausdruck eines in sich gestörten Immunsystems sein können. Dieses zu korrigeren ist für alle weiteren Fragen von Gesundheit und Krankheit ein wichtiger Schlüssel.
Eingriffe in die Genexpression und Chancen integrativer Medizin
Die Tatsache, dass Antibiotika, Cortison, Inketionsstoffe, neue Strahlenbelastungen aller Art durch die Verbreitung der Bildschirmnutzung in Beruf und Freizeit, neue Strahlenbelastungen in der Umwelt durch Mobilfunk, veränderte Lebensmittel usw. die Gesundheit zusätzlich in Anspruch nehmen wird seit 2021 durch Eingriffe in die höchste Steuerungsebene, die Genexpression, ergänzt. Dieser Eingriff ist alles andere als klar, die Wirkungen können jeden Bereich der Gesundheit betreffen.
Ein Eingriff in die Genexpression ist wie eine Aktion in einer Blackbox, weil die Wechselwirkungen innerhalb der Genexpression und im Zusammenspiel mit der Individualität des Menschen potenziell so vielfältig und unüberschaubar sind, dass man wahrscheinlich mit gutem Recht behaupten darf, dass sie niemals ein Mensch, auch keine künstliche Intelligenz, jemals gesamtheitlich erfassen wird können. Zu meinen, Effekte blieben in irgendeiner Weise beschränkt, erscheinen wenig verantwortungsvoll, Untersuchungen dazu sind wichtig. Zwangsläufig drängt sich Goethes Bild vom Dr. Faust auf. Wenn man sich die Begriffe Transkription und Translation bei Wikipedia durchliest kann man die Komplexität erahnen, worin wir uns bewegen.
Durch die Entwicklungen mit den Eingriffen in die Genexpression, sehen wir als Ärzte seitdem andere Krankheitsbilder, alte Krankheitsbilder in z.T. völlig neuen Erscheinungsformen und in neuer Dynamik und all das verbunden mit der Herausforderung, dass derzeit niemand sicher sagen kann, welche therapeutischen Möglichkeiten es geben könnte, diesen Herausforderungen zu begegnen. Wir alle sind aufgerufen, Offenheit zu pflegen und hier neue Wege zu beschreiten, um unseren Patienten zu helfen.
Die Homöopathie lehrt uns, dass vor allem ein gesundes Immunsystem, eine gesunde Lebenskraft, in der Lage ist, Krankheit zu heilen. Während Hahnemann nach seinen gründlichen Beobachtungen schliesslich die Auffassung vertrat, dass nur natürlich entstandene Krankheiten homöopathisch heilbar sind, gibt uns die moderne Anwendung der universell gültigen, von Hahnemann gefundenen, Ähnlichkeitsgesetze, eine Hoffnung. In Form der Isopathie und Lebenskraftlenkung sehen wir, dass eine Einwirkungsmöglichkeit auch auf künstliche, also nicht natürlich entstandene, Krankheiten besteht. In Zusammenhang mit Ausleitungsverfahren, wirksamer Behandlung von Schwächezuständen nach Krankheiten und Injektionen, die homöopathisch bewährt sind und neue, die erprobt werden und Erfolge zeigen, ist es denkbar, dass vielen Patienten geholfen werden kann.
Zusammen mit den Erfahrungen der Nährstoff-Therapie mit der Supplementierung von Vitaminen, Elementen, Hormonen, Neurotransmittern usw. sind äusserst wirkungsvolle Ansätze vorhanden, die Vitatlität des Körpers zu stärken.
Ob Heilung im Sinne der vollständigen Wiederherstellung der Gesundheit möglich wird, können nur langfristige Erfahrungen aufzeigen, die wir derzeit, nach nur wenigen Jahren Erfahrung, damit nicht haben und es wird in jedem Einzelfall verschieden sein.
Die Medizin der Zukunft
Die Medizin der Zukunft ist also recht anspruchsvoll geworden. Sie muss alles beinhalten, das alte Wissen, das alte Wissen angepasst auf die Probleme von heute und die Neuentwicklungen, die Errungenschaften der Forschung, die neuen Erfindungen der Industrie und das alles mit dem kritischen Blick auf die Relativität der Gültigkeit unserer Erkenntnisse – um ein Optimum für den einzelnen Menschen zu finden.
Die Ausführungen für die integrative Medizin sind ausführlich und wichtig, für jeden Patienten, der sich ernsthaft mit dem Gedanken trägt, eine begleitende ganzheitliche Therapie anzuwenden. Viele Fragen, die erfahrungsgemäß jeden Patienten zu dem Thema bewegen und die in der relativen Kürze der für die Gespräche zur Verfügung stehenden Zeit oft nicht so umfassend und tiefgehend ausgeführt werden können, werden hier für Sie ausführlich diskutiert.
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