Oft gestellte Fragen 

Die homöopathische Medizin zählt zu den bekanntesten Formen der alternativen Heilmethoden und wird von vielen Menschen als sanfte Ergänzung oder Alternative zur Schulmedizin genutzt. Dennoch stellen sich häufig Fragen – etwa zu ihrer Wirkweise eingerichtet, ihrer wissenschaftlichen Grundlage oder der richtigen Anwendung, diese wichtigen Fragen haben wir auf den jeweiligen Seiten der integrativen Medizin erörtert. Im Folgenden finden Sie Antworten auf weitere häufige Fragen, die rund um die Homöopathie gestellt werden.

Glaubensfragen

Vielfach nehmen die Menschen für ein homöopathisches Mittel an, dass Glaube zur Wirkung nötig sei, weil es sich nicht um materielle Gaben von Arznei handelt. Wenn Sie die Ausführungen in den vorhergehenden Seiten lesen, können Sie erkennen, welche Rolle der Glaube spielt und im Folgenden gehen wir darauf noch einmal gezielt ein.

Lesen Sie die ausführliche Abhandlung zum Placeboeffekt unter Erwartungen an die integrative Medizin.

Muss man an die Wirksamkeit der Therapie, der Globuli selbst glauben?

Nein. Das ist völlig egal, ob Sie glauben oder nicht. Lesen Sie gern auch die Ausführungen zum Placeboeffekt.

Für Zweifelnde ist es ggf. nicht der richtige Weg. Wenn aber etwas in Ihnen doch den Weg sucht, dann wäre es über den Weg akuter Behandlungen hilfreich, um auf diesem positiven eigenen Erlebnisweg das Vertrauen für „größere Projekte“ entwickeln zu können. Die Ausführungen auf dieser Seite in allen Abteilungen können Ihnen ggf. helfen, zu verstehen, dass und warum die Dinge wirksam sind bzw. es wird Ihnen möglicherweise klar, dass wenn Sie sich ein eigenes Bild zu den Studien machen, dass Sie ggf. bisher desinformiert worden sind und das Bild zu dieser Heilmethode, welches Ihnen bisher vermittelt worden ist, eben falsch ist.

Bei der Behandlung chronischer Krankheiten sollten Sie diese aufrichtig wollen (also selbst wollen, nicht Ihre Frau, Ihr Mann oder Ihre Kinder sollten die Behandlung wollen, sondern Sie) und Vertrauen haben, sonst werden dem Arzt erfahrungsgemäss wichtige Informationen fehlen und Sie werden sich indirekt bestätigen können, dass die Homöopathie oder der ganzheitliche Weg eben nicht hilft.

Auch Tiere profitieren von der Behandlung, hier ist der Glaube ggf. eingeschränkt.

Behandlung von Tieren

Tiere aller Arten reagieren genauso wie Menschen auf die homöopathische Behandlung und viele Tierärzte haben tolle Erfolge bei tierschulmedizinisch therapieresistenten Fällen. Tiere und Menschen unterscheiden sich in der Behandlung nicht und viele Haustiere von Patienten waren schon gemeinsam mit dem Tierarzt behandelte Patienten der Praxis. Und von vielen homöopathisch tätigen Tierärzten (und aus der Literatur für Tiere) können Humanmediziner sehr viel für die Behandlung von Menschen lernen, weil sich Tierärzte immer noch etwas näher an den objektiven Befunden orientieren müssen und das Gespräch in der Form wie unter Menschen nicht suchen können.

Spielt der Glaube bei der Heilung an sich eine Rolle?

Also bei einer akuten Krankheit spielt es keine Rolle, wie sehr Sie an die Heilkraft von Arzneimitteln glauben und hier können Sie es sehr schön und sehr direkt erfahren. Wenn Sie bei einem Norovirus im Magen-Darm-Trakt eine (unpassende) Arznei nehmen und es tut sich nichts an Ihrem Durchfall und Erbrechen im Strahl alle 20 Minuten und dann nehmen Sie eine weitere, nun ideal passende Arznei und es war dann kurz vor der Einnahme das letzte Erbrechen aufgetreten und es stoppt einfach, dann werden Sie schwerlich annehmen können, dass sie beim 2. Mal einen Placeboeffekt erleben oder die Krankheit jetzt sowieso aufgehört hätte. Kurzum Sie brauchen nicht glauben, es heilt einfach, wenn es passt, das ist erlebbar und wer es erlebt hat, ist über jeden Zweifel erhaben.

Bei schweren chronischen Krankheiten, die schulmedizinisch als unheilbar gelten, wird das Thema individuell vielleicht ein Thema sein. In der Hinsicht, dass die Einstellung zur Krankheit selbst positiv oder negativ sein kann. Eine proaktive, die Krankheit annehmende Haltung ist ein Weg, einen positiven Bezug zu ihr zu entwickeln und sie so auch überwinden zu können, ihr zu entwachsen. Sich als Opfer der Krankheit zu sehen, ist für jeden Weg der Heilung eher ein Hindernis. Aber selbst wenn Sie sich als Opfer der Krankheit sehen, wird es den homöopathischen Heilerfolg nicht behindern, ist es für den Arzt ein Symptom, welches er mit einer Arznei adressiert und Ihnen seelisch und körperlich weiterhilft. Und eine gute Behandlung wird, ohne dass es primär irgendwie angestrebt worden wäre, als Nebeneffekt sozusagen, einen anderen Blickwinkel auf das Leben und die Krankheit mit sich bringen können. Viele Patienten gewinnen eine innere Kraft, die sie dann in den richtigen Weg lenkt und man erlebt immer wieder, dass die Patienten dann von innen heraus beginnen, selbsttätig Krankheitsgründe  und Heilungshindernisse (sofern vorhanden, oft gar nie thematisiert) aus dem Weg zu räumen und dann von der einen oder anderen Befreiung von xy im Nachhinein berichten.

Bin ich selbst schuld, welche Rolle spiele ich selbst bei meiner Krankheit oder wer ist schuld an meiner Krankheit?

Bin ich selbst schuld, welche Rolle spiele ich selbst bei meiner Krankheit oder wer ist schuld an meiner Krankheit?

Ja und Nein. Diese Frage führt in weite philosophische Bereiche des Menschseins und hier tatsächlich zu Glaubensfragen. Dies nicht wegen der Frage, ob der Sünden, Bestrafung etc wegen, sondern wegen der Frage, wer oder was unsere Realität erschafft. Und das sind Glaubensfragen.  Zögern Sie sich nicht, jede Frage, die Sie sich mit ihrer Krankheit stellen ins Gespräch einzubringen, jede solche Frage hilft uns, Ihnen zu helfen.

Wo finde ich die Studien und weitere Informationen zur Homöopathie?

Auf der Seite des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte finden Sie alles Wissenswerte rund um die Homöopathie.

www.dzvhä.de

Insbesondere unter dem Menüpunkt: Homöopathie / Forschung den jeweils auch durch die Forschung belegten Wissensstand.
Wenn Sie weiter gehen unter Homöopathie/ Forschung/ Links/ Faktencheck finden Sie alle relevanten Studiendetails.

Wie läuft die erste Konsultation ab und wie geht es weiter?

Die erste Konsultation bei einer homöopathischen Behandlung dient der vollständigen Fallaufnahme. Das bedeutet wir besprechen ausführlich das Problem, welches zur Behandlung führt. In der Regel gibt es einen primären Konsultationsgrund. Dann besprechen wir alles, was daneben derzeit an Symptomen besteht und wie die Historie der Symptomatiken ist bzw. welche Behandlungsgeschichte abgelaufen ist. Auch die Erkrankungen der frühen Kindheit und Jugend und manchmal während der eigenen Schwangerschaft können relevant sein. Um den Zeitbedarf im Rahmen zu halten, füllen Sie vorher auf Bögen die medizinischen Lebensereignisse, Behandlungen und Medikamentenhistorie aus.

Der Zeitumfang des Gesprächs ist ca 1,5 Stunden. Sofern eine langwierige komplexe schulmedizinische Leidensgeschichte vorliegt muss man entsprechend länger einplanen, da wir alle Schritte und Behandlungen aufnehmen müssen. Eine gute Vorbereitung mittels der vorbereiteten Bögen, hilft uns, Zeit zu sparen.

Wie geht es dann weiter. Sie bekommen einen Fahrplan für Medikamente, die Sie einnehmen. Sie stellen sich in den meisten Fällen nach ca 2-3 Monaten erneut vor. In Fällen, wo die Krankheit schwerwiegend ist und uns keinen zeitlichen Spielraum gibt, sind häufigere Konsultationen sinnvoll, also anfangs manchmal nach 2-4-6 Wochen. Anhand einer Liste ihrer bei der ersten Konsultation vorhandenen Beschwerden erheben wir faktisch, was besser, schlechter oder gleich geblieben ist und passen die Medikation daran an. Je nach Umfang des Kataloges und des Fortschrittes, der Besserung benötigen wir für die Folgekonsultationen 30-60 Minuten Zeit.

Folge-Konsultationen machen wir je nach Beschwerden alle (2-)3-4 Monate im ersten Jahr weiterhin.

Je besser Sie sich fühlen, je weniger Sie uns brauchen, je seltener sind die Konsultationen. Die Intervalle bestimmen dann Sie.

Für Patienten, welche die Diagnose Krebs haben bzw. hatten, ist es erfahrungsgemäss empfehlenswert, die Behandlung auf zunächst 1-2 Jahre für sich zu planen, auch wenn Stabilität eingetreten ist, dass man in Abständen anschaut, was ist alles an Beschwerden da, was ist aufgetreten, was sollte medikamentös nachjustiert werden.

 

Abrechnung

Was umfasst und kostet die ganzheitliche homöopathische Behandlung. Berechnet wird die Zeit, die wir für Sie aufwenden. Das Erstgespräch dauert etwa 1,5 h, die Folgekonsultation dauert etwa 30-45-60 Minuten, jeweils zzgl. Erstellung eines individuellen Behandlungsplans, jeweils indivuell abhängig von der Fülle der Diagnosen und Beschwerden. In der Regel sollten man 2-4 Folgekonsultationen im ersten Jahr einplanen, ebenfalls abhängig von der Fülle und Ernsthaftigkeit der Diagnosen und Beschwerden.

Die Behandlung wird nach der GOÄ abgerechnet, (nur) die erste Konsultation überschreitet in der Regel den 3,5 fachen Gebührensatz. Wir übersetzen den Zeitbedarf in die Rechnung. Alles, was Zeit spart (gut ausgefüllte Bögen), spart Kosten, weil wir einerseits alles berücksichtigen müssen und je weniger wir von den Dingen, die faktisch einfach zu notieren sind, fragend besprechen müssen, je weniger Zeit benötigen wir und können uns auf die Beschwerdecharakterisierung und Differenzierung konzentrieren.

Wir erstellen für Sie mehrwöchige individuelle Behandlungspläne. Ein solcher Einnahme-Plan umfasst in der Regel tägliche Gaben homöopathischer Arzneien sowie in der Regel Vitamine, Mineralien, Pflanzenextrakte und Spurenelemente. Oft ergänzen wir die Empfehlungen mit einem Plan für Ihre Ernährung.

Blutuntersuchungen sind hilfreich, selten zwingend nötig und eine Frage der Optimierung und des verfügbaren Budgets. Alles, was Sie an Werten über sich schon haben und mitbringen können ist hilfreich.

Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen für Homöopathie übernehmen in der Regel die Kosten, ev bis auf einen Anteil des Erstgespräches.

Sprechen Sie uns gern an. Unser Sekretariat unserer Ambulanz Integrative Medizin ist für Sie da, zögern Sie nicht alles was Ihnen unklar ist zu anzusprechen und zu erfragen.

Wer behandelt mich?

Die Nährstoff-Therapie wird von mehreren Kollegen im Hause nach dem von uns entwickelten Konzept beraten. Für die homöopathische Behandlung ist Frau Dr. S. Heuermann zuständig.

Wozu brauche ich ergänzende Präparate wenn ich mich doch gesund ernähre?

Es gibt hierbei viele Aspekte. Für manche Stoffe ergibt unsere Lebensweise eine direkte Grundlage, dass wir einen Mangel entwickeln, dazu gehört zum Beispiel Vitamin D. Für manche Stoffe bedingt unsere Ernährungsweise, dass wir nicht (mehr) genug von diesem Stoff aufnehmen können, dazu gehört aller Wahrscheinlichkeit nach zum Beispiel Lithium. Für viele Stoffe ist der Bedarf je nach Krankheit, die wir behandeln möchten in der Heilungsphase deutlich erhöht.

In mancher Situation kann man die Heilung mit der Verordnung eines natürlichen Nahrungsbestandteils jedoch in höherer Dosierung als es mit der Nahrung möglich wäre, diesen aufzunehmen, befördern, beschleunigen oder überhaupt erst möglich machen, in dem Fall ist der Nährstoff ein Heilmittel.

Die Nährstoff-Therapie ist eine wertvolle Ergänzung zu jeder Art von Behandlung einer Krankheit, auch der homöopathischen Behandlung, vielleicht ist sie sogar die wichtigste Basis. Manche Krankheiten, die allein aus einem jahrelangen relativen Mangel entstanden sind, sind allein dadurch behandelbar diesen Stoff über einige Zeit höher dosiert zu ergänzen.

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